9. März 2014 - Für tatkräftige Unterstützung dankbar

München fördert viele Erbendorfer Projekte – Bürgermeister Hans Donko schätzt Hilfe zur Selbsthilfe

“Sie haben Namhaftes für die Region getan.” Mit diesen Worten begrüßte Bürgermeister Hans Donko den bayerischen Staatsminister für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten, Helmut Brunner, beim politischen Freitag des CSU-Ortsverbandes im Kolpinghaus (Seite 17). “Die Entwicklung des Steinwaldraums wurde und wird extrem positiv durch das Landwirtschaftsministerium gefördert.”

Donko bezeichnete Brunner als einen “ganz besonderen Gast.” Denn als Staatsminister sei er auch Chef der Bayerischen Staatsforsten, des Amts für ländliche Entwicklung und des Amts für Landwirtschaft. “Alles Behörden, die uns sehr unterstützen.”

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22. Februar 2014 - Von Garagenfirma zum Großinvestor

Maschinenbaufirma Meierhöfer steckt rund 2,5 Millionen Euro in neue Produktionshalle – CSU auf Ortstermin

Über die neueste Investition der Maschinenbaufirma Alfons Meierhöfer im Standort informierten sich CSU-Landratskandidat Dr. Alfred Scheidler mit Bürgermeister Hans Donko und den CSU/CWL-Stadträten. Rund 2,5 Millionen Euro investiert Firmenchef Meierhöfer in den Bau einer neuen Produktionshalle mit Büroräumen.

Für Landratskandidat Dr. Alfred Scheidler hörte sich die Firmengeschichte, die 1999 in einer Garage mit einer Fräsmaschine begann, fast wie ein Märchen an. Nach der Ansiedlung im Gewerbegebiet folgte bereits 2008 eine Erweiterung auf insgesamt 1300 Quadratmeter Produktionsfläche und die Anschaffung einer der größten Portalfräsmaschinen.

Auch neue Arbeitsplätze

Einen Blick durften die Besucher in die gerade im Bau befindliche neue Produktionshalle mit einer Größe von 26 mal 17 Metern werfen, an die sich westlich ein gut 15 Meter hohes Bürogebäude anschließt. Erfreut zeigten sich Dr. Scheidler und Bürgermeister Hans Donko, dass mit dieser Investition auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden. “Derzeit beschäftigen wir einschließlich von neun Auszubildenden 37 Facharbeiter”, berichtete Meierhöfer. “Nach Inbetriebnahme der neuen Halle werden es 45 sein.”

Der Landratskandidat informierte sich vor allem über die Situation bei den Auszubildenden. Dabei konnte Meierhöfer von einer guten Zusammenarbeit mit der Grund- und Mittelschule Erbendorf berichten. So werden dort mit einer vom Firmeninhaber gesponserten CNC-Fräsmaschine die ersten CNC-Programmierungen durch Schüler durchgeführt.

Bei den zahlreichen Investitionen in den vergangenen Jahren dankte Alfons Meierhöfer rückblickend vor allem Bürgermeister Hans Donko für dessen große Unterstützung. “Im Bereich der Wirtschaftsförderung und gegenüber den Behörden machte er mir so manche Türen auf”, bestätigte der Unternehmer.

Bürgermeister Donko stellte fest, dass sich das Gewerbegebiet hervorragend entwickle. Einen Dank sprach er Meierhöfer aus, am Standort Erbendorf festzuhalten.

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08. September 2008 Erfolge nicht kleinreden

Eine hochkarätige Politiker-Runde stellte sich den Fragen und Anliegen von Unternehmern aus der Region. Eingeladen dazu hatte die Mittelstands-Union (MU) in die „Alte Propstei“ nach Erbendorf. Kreisvorsitzender Karl Witt konnte dazu den Staatssekretär aus dem bayerischen Finanzministerium Georg Fahrenschon, Landtagsabgeordneten Georg Stahl, Landtagskandidat Tobias Reiß, den Fraktionsvorsitzenden im Kreistag und Bezirkstagskandidaten Toni Dutz, sowie eine Reihe von örtlichen Mandatsträgern willkommen heißen. Die anwesenden Handwerker und Gewerbetreibenden, meist aus mittelständischen Unternehmen hielten nicht hinterm Berg mit ihren Problemen und gaben den Politikern einen Bündel von Wünschen mit auf dem Weg.

Bei der geplanten Reform der Erbschaftssteuer fordert Karl Witt deutliche Änderungen am Gesetzentwurf. „Diese Steuer gehört sich abgeschafft“, so Witt. Viele mittelständische Betriebe hätten Schwierigkeiten überhaupt einen Nachfolger zu finden. Besonders auch in der Landwirtschaft verhindere die geplante Erbschaftssteuer, dass Betriebe an die nächste Generation übergeben werden können. Bei Georg Fahrenschon lief Witt mit seinem Anliegen offene Türen ein, allerdings können die Forderungen nur dann umgesetzt werden, wenn die CSU gestärkt aus den nächsten Wahlen hervorgehe. „Wer meint uns einen Denkzettel verpassen zu müssen, schießt sich ins eigene Bein!“

Keine Erhöhung der LKW-Maut

Große Probleme sieht Karl Witt mit der geplanten Erhöhung der LKW-Maut auf die heimischen Fuhrunternehmen zukommen. „Unsere Betriebe werden durch die hohen Spritpreise ohnehin schon gebeutelt und können kaum noch kostendeckend arbeiten.“ Wenn jetzt die LKW-Maut noch erhöht würde, können viele Betriebe zusperren, so die düsteren Prognosen des Kreisvorsitzenden. Staatssekretär Fahrenschon hieb in die gleiche Kerbe: „Wir werden die vom Bundesverkehrsministerium geplante Erhöhung auf keinen Fall mitmachen, so die klare Aussage des Staatssekretärs. Beim Thema Rauchverbot räumte Georg Fahrenschon ein, Fehler gemacht zu haben und übers Ziel hinaus geschossen zu sein.

Erfolge nicht kleinreden

Landtagskandidat Tobias Reiß rief dazu auf, die Erfolge die gerade in unserem Raum erzielt worden sind, nicht kleinzureden. Der Landkreis Tirschenreuth sei der am höchsten geförderte Landkreis in Bayern. Dank des Einsatzes unseres Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht sind allein 2007 insgesamt 42 Millionen Euro Fördermittel zur Schaffung von Arbeitsplätzen in die Region geflossen. Unsere Unternehmer brauchen aber auch weiterhin die Unterstützung der bayerischen Staatsregierung. Nur wenn wir für unsere Unternehmen bestmögliche Bedingungen für ihre Weiterentwicklung bieten, geben wir jungen Familien die Chance, auch in Zukunft vor Ort Arbeit zu finden. Die Unterstützung von Existenzgründern, Mittelständlern und Handwerker habe für ihn höchste Priorität, so Reiß. „Wir werden erst dann zufrieden sein, wenn jeder einen Ausbildungsplatz oder Arbeitsplatz gefunden hat!“ Er appellierte aber auch an die Wirtschaft nicht müde zu werden eigene Konzepte zu entwickeln.

Dank für gute Förderung

Bürgermeister Hans Donko nutzte die Gelegenheit um sich bei Staatssekretär Georg Fahrenschon für die gute Zusammenarbeit mit dem Finanzministerium zu bedanken. Ob bei der Städtebauförderung oder bei den anderen Fördermaßnahmen, immer haben man die allerbeste Unterstützung bekommen. „Auch dies müsse einmal in aller Öffentlichkeit gesagt werden“, so Hans Donko. Durch die gezielte Förderung wird der nordbayerische Raum enorm aufgewertet und werden wichtige Impulse gesetzt. Die Unternehmer und damit letztlich alle Mitbürger profitierten davon.

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08. September 2008 Staatssekretär Georg Fahrenschon besichtigt Brennerei


Da staunte Finanzstaatssekretär Georg Fahrenschon nicht schlecht, als ihm ausgerechnet in der nördlichen Oberpfalz Whiskey aus heimischer Produktion angeboten wurde. Dabei wird „Bavarian Whiskey“ schon seit Generation in der Brennerei Schraml in Erbendorf hergestellt. Bei einer Betriebsberichtigung in der traditionsreichen Schnapsbrennerei in der „Alten Propstei“ zeigte sich der Gast aus München sichtlich beeindruckt von der ausgezeichneten Qualität der hier hergestellten Spezialitäten.

Juniorchef Martin Schraml führte den Gast, der auf Einladung von Landtagskandidaten Tobias Reiß in die Steinwaldstadt gekommen war, durch die Brennerei. Schon seit sechs Generationen werden hier edle Obst- und Kornbrände hergestellt, so Schraml. Und schon seit 100 Jahren stellen wir hier auch Whiskey nach dem gleichen Verfahren her. Die Basis dafür ist eine spezielle Getreidemischung. Dem Einmaischen und der Gärung folgt die Destillation, so Schraml. Das gewonnene Destillat wird anschließend in Eichenfässern für mindestens zehn Jahre gelagert. Dadurch bekommt der Whiskey sein charakteristisches bernsteinfarbenes Aussehen. Danach wird der Whiskey in Flaschen abgefüllt, von denen es pro Jahr nur etwa 300 Stück gibt. Jede Flasche ist ein Einzelstück und wird nummeriert. Der „gute Tropfen“ aus der Oberpfalz hat in den letzten Jahren unter Whiskeyfreunden deutschlandweit für Furore gesorgt. Deshalb musste die Abgabe pro Personen auf wenige Flaschen begrenzt werden.

Bekannt ist die Brennerei Schraml aber besonders für ihre erlesenen Likörspezialitäten. Das Erbendorfer Familienunternehmern hat sich nach Angaben von Martin Schraml auf hochwertige Produkte konzentriert. „Klasse statt Masse“ ist unsere Devise. Und so finden sich die Edelbrände aus Erbendorf heute selbst beim Delikatessenhändler Dallmayr in der Landeshauptstadt München. Georg Fahrenschon zollte, den Schramls Respekt für die Arbeit, die hier seit Generationen geleistet wird

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08. Februar 2008 Rhetorische Breitseiten und Bekenntnis für den ländlichen Raum

Erbendorf. (rw) Landwirtschaftsminister Josef Miller freute sich über den unerwarteten Besucherandrang und das mediale Interesse beim diesjährigen „Ascherfreitag“ in Erbendorf. Er war Ehrengast und Hauptredner bei der 37. Traditionsveranstaltung. Auch wenn die vielen Gäste nicht alle wegem ihm ins Kolpinghaus gekommen waren. In seiner Rede spann er einen weiten Bogen von der europäischen Agrarpolitik bis hin zu den Erfolgen der CSU in Bayern. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen standen vor allem Aussagen über die Fortführung der verschiedenen Förderprogramme. Hier hörten besonders die Vertreter des Bauernstandes aufmerksam zu. Ganz in der Art der Traditionsveranstaltung schoss er auch so manche rhetorische “Breitseite” auf den politischen Gegner ab und der Schwabe freue sich schelmisch darüber, dass ihm heuer in Erbendorf auch Gäste des anderen politischen Klientel zuhörten.

Lokale Politgrößen gaben sich die Ehre
Neben dem Minister gaben sich auch die lokalen Größen der CSU die Ehre. Unter den Gästen waren u.a. MdB Albert Rupprecht, MdL a.D. Hans Lukas, Bezirkstagsvizepräsident Ludwig Spreizer, Stellvertretender Landrat und CSU-Kreisvorsitzender Herbert Hahn, Fraktionsvorsitzender Toni Dutz und Landtagskandidat Tobias Reis. Wegen Krankheit musste Landtagsabgeordneter Herbert Rubenbauer seine Teilnahme absagen.

Landwirtschaft vor neuen Herausforderungen
Seit der Ablösung von Renate Künast als Bundeslandwirtschaftsministerin werde die Land- und Forstwirtschaft in der Öffentlichkeit wieder als wichtige Branche wahrgenommen. Erklärtes Ziel der Union sei es, so Josef Miller, alle der rund 600000 Arbeitsplätze, die zusammen einen Umsatz von 65 Milliarden Euro erwirtschaften, zu erhalten. Der Landwirtschaft komme angesichts der globalen Herausforderungen, wie der Bevölkerungsexplosion, des ständig wachsenden Energiebedarfs und des Klimawandels eine Schlüsselrolle zu. Diese Chancen müssen genutzt werden, so der Landwirtschaftsminister. Sein Ressort habe dazu eine Reihe von Förderprogrammen auf den Weg gebracht, mit denen insbesondere die Weiterbildung und Beratung gefördert werden. Bei der Investitionsförderung wurden die Fördersätze erhöht. Rund 65 Millionen Euro stehen nach Auskunft von Josef Miller in diesem Jahr für Förderung von Zukunftsinvestitionen in den Betrieben zur Verfügung.

KULAP ist das Herzstück bayerischer Agrarpolitik
Ein Herzstück der bayerischen Agrarpolitik ist weiterhin das sogenannte „KULAP“-Programm. Hier würden die besonderen Leistungen der Land- und Forstwirte im Umweltschutz honoriert. Allein im Landkreis Tirschenreuth flossen im vergangenen Jahr rund 3 Millionen Euro an die Landwirte. „Leider hat uns die Europäische Union die Anreizkomponente weggenommen“, bedauerte Miller. „Die muss wieder möglich werden, um die Attraktivität der Umweltprogramme zu verbessern“ forderte der Landwirtschaftsminister. Besonders interessiert hörten die anwesenden Landwirte den Ausführungen von Josef Miller zur Ausgleichszulage zu. Dieses Programm zur Förderung der flächendeckenden Bewirtschaftung in „von der Natur benachteiligten“ Gebieten sei besonders wichtig. Wir brauchen die Bewirtschaftung unserer reizvollen Kulturlandschaft, sonst würde auch dem Tourismus in unserer Region die Grundlage entzogen.“ Die Bauern im Landkreis Tirschenreuth profitierten nach Aussage von Josef Miller von diesem Förderprogramm ganz besonders: Rund 3,3 Millionen Euro flossen allein aus diesen Topf in die Kassen der heimischen Landwirte.

Heimat und Zukunft im ländlichen Raum
Miller zeigte sich stolz auf das Erreichte. „Mit unserer Politik ist es gelungen, dass die Menschen im ländlichen Raum Heimat und Zukunft haben“. Die Bayerische Staatsregierung war und ist ein verlässlicher Partner der Landwirte. Die CSU stehe für sozialen Zusammenhalt und für ein christlich geprägtes Wertefundament. Trotz vorgerückter Stunde quittierten die Zuhörer die Rede des Landwirtschaftsministers mit langem Applaus. Mit dem gemeinsamen Singen der Bayernhymne und des Deutschlandliedes endete die Traditionsveranstaltung.