02. Mai 2014 – Erbendorfs Christsoziale zeichnen treue Mitglieder aus

Ehrung langjähriger Mitglieder

Bei der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes im Gasthof Bayer in Wildenreuth nahmen langjährige Mitglieder Ehrungen aus den Händen von Ortsvorsitzendem Christian Bauer und Bürgermeister Hans Donko entgegen. Bauer freute sich besonders über eine Auszeichnung für Geschäftsführerin Angela Neugirg, die zehn Jahre der CSU angehört. Auch die Stadträte Dominik Vollath und Thomas Heining konnten für diese Zeit ausgezeichnet werden. Nachgereicht werden die Ehrenurkunden an Herbert Hoffmann, der der CSU seit vier Jahrzehnten angehört, sowie an Johannes Schraml für 25 Jahre. Auf dem Bild die Geehrten Thomas Heining (Vierter von links), Angela Neugirg (Dritte von rechts) und Dominik Vollath (Zweiter von rechts) mit (von links) CSU-Fraktionsvorsitzendem Johannes Reger, Ortsvorsitzendem Christian Bauer, Frauenunions-Vorsitzender Sonja Heindl und Bürgermeister Hans Donko. Bild: njn, Quelle: www.oberpfalznetz.de

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CSU Erbendorf zu Gast in Südtirol

Südtirolfahrt der CSU Erbendorf

Am letzten Wochenende im Oktober machte sich eine Gruppe der Erbendorfer CSU und der Jungen Union auf den Weg nach Südtirol, genauer nach Dorf Tirol. Hier wurde Bernhard Dötterl, der zusammen mit seiner Frau ein Hotel betreibt, besucht. Die Anreise verlief ohne Probleme, die Straßen waren frei und gut passierbar. Aber bereits ab Kufstein konnte man die Vorboten des kommenden Winters erkennen.

Vom Winter in den Sonnenschein

Die heftigen Schneefälle der vergangenen Tage forderten den Winterdienst am Brenner bereits heraus, der noch mit Fräsen die Fahrbahnen vom Schnee befreite. Aber bereits ab Sterzing war der Winter vorbei, und strahlender Sonnenschein und wolkenloser Himmel begrüßte die Erbendorfer. Nach der Ankunft in Tirol wurden die Zimmer bezogen und es war noch etwas Zeit für eine Erkundung des Dorfes Tirol. Bevor aber am Abend der Hausmusiker Norbert in die Tasten griff, konnte sich jeder Gast das Abendmenü aus der Speisekarte nach seinem Gusto zusammenstellen. Der Service funktionierte reibungslos und die Küchencrew wurde ebenfalls sehr gelobt. Nachdem nun der Hunger gestillt war, wurde auch das Tanzbein geschwungen und bei einem Glas Wein in geselliger Runde ging der erste Tag zu Ende.

Am Samstag nach dem Frühstück führte der Weg in den „Süden Südtirols“. Als Erstes wurde in St. Josef am Kalterer See ein familiär geführter Bauernhof besichtigt. Der Besitzer erklärte unserer Reisegruppe die jeweiligen Vorzüge des Obst-und Weinanbaus, bevor es in seinen Keller ging.

Diese Kellerräume wurden vom Vater des jetzigen Besitzers in jahrelanger „Handarbeit“ in den Berg getrieben und so ein einzigartiges Ambiente geschaffen. Nach dem Kellerrundgang folgte eine ausgiebige Verkostung der Eigenbauweine.

Weiter führte der Weg zur „Salurner Klause“, einer natürlichen Verengung des Etschtals und der Grenze Südtirols zum Trentino, die auch die Sprachgrenze zwischen deutsch und italienisch bildet. In Salurn konnte, wer wollte, die Haderburg erklimmen, eine mittelalterliche Festung, die auf einer steilen Anhöhe über dem Tal thront. Auf der Burg kredenzte der „Gewandete Wirt“ seinen Gästen allerlei mittelalterliche „Speysen“.

Dann ging es zurück ins Hotel nach Dorf Tirol. Bei interessanten Gesprächen dauerte es bis in die Nacht hinein, für manchen war die gewonnene Stunde durch die Zeitumstellung ein Vorteil. Am Sonntag wurde nach dem Frühstück der Erntedankgottesdienst mitgefeiert und um halb 11 machte sich unsere Gruppe nach der Verabschiedung wieder auf den Heimweg. Dieser führte, da wieder strahlendblauer Himmel war, ins Passeiertal nach St. Leonhard.

Möglichst bald wieder eine gemeinsame Reise

Der Ort war im Frühsommer das Trainingslager unserer Nationalmannschaft für die diesjährige Fußball-WM. Der Weg führte nun weiter in engen Kehren hinauf auf den Jaufen. Oben angekommen wurde ein kurzer Stopp eingelegt. Bei zwar eisigem Wind hatte man aber eine hervorragende Sicht auf die umliegenden Berge. Auch der eine oder andere Schneeball fand bereits sein Ziel. Weiter ging es der Heimat entgegen, und ohne Probleme erreichten wir am Abend um 19.30 wieder Erbendorf. Für alle ging, auch wenn es eine Stunde mehr war, ein viel zu kurzes Wochenende zu Ende. Mit neuen Eindrücken und Bildern verabschiedete man sich zur Guten Nacht und äußerte den Wunsch, möglichst bald wieder eine gemeinsame Reise zu unternehmen.

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9. März 2014 - Ohne Landwirte geht nichts

Minister Helmut Brunner stellt bei CSU-Ascherfreitag Wert bäuerlicher Familienbetriebe heraus

Die Landwirtschaft ist Schlüsselbranche bei der Lösung wichtiger Zukunftsaufgaben. Diese Aussage stellte der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner beim politischen Freitag des CSU-Ortsverbandes in den Mittelpunkt seiner Rede.

Zu den Klängen des Bayerischen Defiliermarsches der Stadtkapelle und dem Applaus der zahlreichen Besucher war Brunner in Begleitung der CSU-Mandatsträger von Bund, Land und Bezirk sowie Bürgermeister Hans Donko und CSU-Ortsvorsitzendem Christian Bauer in den Kolpinghaussaal eingezogen.

Inmitten der Gesellschaft

“Ohne Landwirte geht nichts”, machte Brunner deutlich. Die Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung, die Energiewende oder auch der Klimawandel seien nur einige Punkte hierfür. Damit seien die bäuerlichen Familienbetriebe wieder dort angekommen, wo sie seit jeher hingehören: “in der Mitte der Gesellschaft”.

Doch brauche die Landwirtschaft die Akzeptanz der Gesellschaft. Verbraucher werden mit zunehmender Bildung und wachsendem Wohlstand kritischer. “Sie wollen mehr Transparenz und Auskunft über die Herkunft und Produktionsweise der Nahrungsmittel.” Auch das Tierwohl stehe mit an vorderer Stelle. “Deshalb müssen wir frühzeitig den Dialog suchen und erklären, wie moderne Landwirtschaft funktioniert.” Denn nur dann steige auch die Wertschätzung für heimische Lebensmittel und auch die Bereitschaft, beim Einkauf bewusst darauf zu achten. “Wer weiter denkt, kauft näher ein.”

Mit Stolz verkündete Brunner, dass die Landwirte heuer mehr Geld erhalten werden als 2013. Die bayerische Agrarpolitik bezeichnete er dabei als “verlässlich”. Denn der eigenständige bayerische Weg in der Agrar- und Forstpolitik war Richtschnur für die von den Agrarministern in München beschlossene Besserstellung der bäuerlichen Familienbetriebe. “Das für heuer von der UN ausgerufene ‘Internationale Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe’ bestätigt unser Leitbild und unseren bayerischen Weg.”

Die Staatsregierung habe laut Brunner Perspektiven für Klein- und Großbetriebe geschaffen, und zwar unabhängig von der Hektarzahl. Dabei sei die Ausrichtung des landwirtschaftlichen Betriebs dessen Leitung selbst überlassen. “Ob Vollerwerbsbetrieb oder zweites Standbein, ich habe ein Interesse daran, die landwirtschaftlichen Betriebe zu erhalten.” Alle, ob groß oder klein, seien Partner. “Denn die Vielfalt repräsentiert Bayern.” Staatsminister Brunner sprach auch den Siedlungs- und Verkehrsflächenverbrauch an, der allein in Bayern täglich rund 20 Hektar betrage.

Dazu seien zum Erhalt der Natur sogenannte Ausgleichsflächen vorzuhalten. Dabei merkte er an, pauschale Stilllegungen im Ackerbau sowie großflächige Stilllegungen im Wald seien Rezepte von gestern, die die Probleme von morgen nicht lösen. Für die integrierte ländliche Entwicklung, Dorferneuerungen und Flurneuordnungen stehen laut Brunner weiterhin Mittel zur Verfügung.

“Für das Agrarressort ist es mir gelungen, im Nachtragshaushalt 32 Millionen Euro zusätzlich zu bekommen.” Der Staatsminister merkte aber an, dass noch mehr investiert werden könnte, wenn Bayern beim Länderfinanzausgleich weniger zahlen müsste. “Bereits fast zehn Prozent des Haushalts müssen wir an andere Länder abführen”, grantelte Brunner. “Ausbeuten lassen wir uns nicht auf Dauer.”

Ländlichen Raum stärken

Zur Stärkung der Kommunen stelle die Staatsregierung auch fünf Milliarden Euro für den Straßenbau zur Verfügung. “Auch beim Thema Breitband lassen wir unsere Gemeinden im ländlichen Raum nicht allein.” Eine “kräftige Aufstockung” auf insgesamt 1,5 Milliarden Euro stehe für den Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes zur Verfügung. “Es darf keine Zweiklassengesellschaft bei der Internetnutzung geben.” Der ländliche Raum müsse gestärkt werden, “damit keiner mehr weg will”, betonte Brunner. “Wir reden nicht nur von Chancengleichheit, wir setzen sie auch um.”

Quelle: Der Neue Tag

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16. Dezember 2013 Josef Pöllath ein Sechziger

Erstmals in der Geschichte des Stadtrats war am Montag in der Sitzung Gesang zu vernehmen. Der Grund: Josef Pöllath, Stadtrat und Unternehmer, konnte an diesem Tag seinen 60. Geburtstag feiern.

Bürgermeister Hans Donko gratulierte nicht nur zu diesem Jubiläum, sondern auch zu einer Auszeichnung, die Pöllath bereits Ende November im Landratsamt entgegengenommen hat. Für sein 18-jähriges kommunalpolitisches Wirken wurde der Stadtrat mit der kommunalen Dankurkunde ausgezeichnet.

In der letzten Sitzung des Jahres stimmten alle Stadtratsmitglieder gemeinsam ein kräftiges „Alles Gute zum Geburtstag“ an. Seit 1995 sitzt Josef Pöllath für die CSU in dem Erbendorfer Gremium. Er arbeitet im Werkausschuss der Stadtwerke ebenso mit wie im Verwaltungs- und Bauausschuss. Darüber hinaus ist er Verbandsrat der Vereinigten Sparkassen Eschenbach/Opf., Neustadt/WN und Vohenstrauß. Zu seinem runden Jubiläum gratulierten ihm alle Stadtratsmitglieder, vor allem aber die CSU/CWL-Fraktion.

Pöllath kündigte an, dass er die wegen der Stadtratssitzung verschobene Geburtstagsfeier mit der Familie, den Freunden und Bekannten sowie dem Stadtrat am Freitag nach der Sitzung nachholen wird.

Quelle: Der Neue Tag

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Politischer Freitag mit Europaministerin Emilia Müller am 15. Februar 2013 ab 20.00 Uhr im Kolpinghaus Erbendorf

Erbendorf. (rw) Zum traditionellen „Politischen Ascherfreitag“ erwartet Erbendorfs CSU Bayerns Europaministerin Emilia Müller als Ehrengast und Hauptrednerin. Damit kommt auch im 42. Jahr der Traditionsveranstaltung ein prominenter Redner.

In den vergangenen Tagen stand Müller mehrmals im Rampenlicht. Zum einen nahm sie an der Seite von Ministerpräsident Horst Seehofer an der Kabinettsitzung der Landesregierungen von Bayern und Hessen im Schloss Biebrich teil. Hier warb sie vehement für die Klage gegen den Länderfinanzausgleich. Aber auch auf internationalem politischen Parkett ist sie zu Hause, was sie unlängst beim 25. Jubiläum der Bayerischen Landesvertretung in Brüssel als Gastgeberin bewies. Daneben steht sie seit Juni 2008 an der Spitze des CSU Bezirksverbandes Oberpfalz.

CSU-Kreisvorsitzender Tobias Reiß freut sich, dass Emilia Müller seine Einladung in den Stimmkreis Tirschenreuth spontan angenommen hat. Die Besucher des „Ascherfreitags“ dürfen sich wieder auf eine deftige Rede freuen. Die Kundgebung beginnt um 20 Uhr im großen Saal des Kolpinghauses. Neben dem Ehrengast werden die Mandatsträger aus Bundes-, Land-, Bezirks- und Kreistag erwartet. Es spielt die Stadtkapelle Erbendorf.

Zuvor sind Repräsentanten aus Wirtschaft, Sport und Kultur zum Fischessen eingeladen. Auch hier wird Emilia Müller dabei sein und mit den Gästen über die aktuelle Landespolitik diskutieren.

Quelle: Der Neue Tag

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02. Juni 2011 Albert Rupprecht beim Sommerfest

Erbendorf. Wieder einmal Glück mit dem Wetter: Ein herrlich lauer Sommerabend und dazu die idyllische Kulisse des Stadtparks, das war der Rahmen für das Sommerfest der Erbendorfer CSU. Für die passende musikalische Umrahmung sorgte Martin Putzer.

Das Team um Ortsvorsitzenden Christian Bauer hatte wieder eine perfekte Vorarbeit geleistet, damit die Gäste auf ihre Kosten kommen. Anders als in den Vorjahren waren heuer die Bänke außerhalb des Zelts die begehrtesten. Mittlerweile ist das Sommerfest bekannt für seine vielfältigen Leckereien. Und auch die Freunde des edlen Rebensafts kommen beim CSU-Sommerfest auf ihre Kosten. Und so kamen heuer wieder viele Gäste um sich von der CSU einmal kulinarisch verwöhnen zu lassen.

Ganz nach dem Motto „Näher am Menschen“ übernahmen die Stadträte die Bedienung und Bewirtung. Unter den Gästen war neben Bürgermeister Hans Donko auch Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht. Mit einer großen Abordnung war der CSU Ortsverband aus Pressath vertreten. Bis spät in die Nacht genossen die Gäste den lauen Sommerabend unter freien Himmel.

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11. Juni 2010 Lauer Sommerabend und kulinarische Leckereien

Endlich einmal Glück mit dem Wetter: Ein herrlich lauer Sommerabend und dazu die idyllische Kulisse des Erbendorfer Stadtparks, das war der Rahmen unseres diesjährigen CSU Sommerfestes. Für die passende musikalische Umrahmung sorgte Klaus Lingl.

Das Team um unseren Ortsvorsitzenden Christian Bauer hatte wieder eine perfekte Vorarbeit geleistet, damit die Gäste auf ihre Kosten kommen. Anders als in den Vorjahren waren heuer die Bänke außerhalb des Zelts die begehrtesten.

Mittlerweile ist unser Sommerfest bekannt für seine vielfältigen Leckereien. Und so kamen heuer wieder viele Gäste um sich von der CSU einmal kulinarisch verwöhnen zu lassen. Ganz nach dem Motto „Näher am Menschen“ übernahmen die Stadträte die Bedienung. Unter den Gästen waren neben Bürgermeister Hans Donko und 3. Bürgermeisterin Sonja Heindl auch Bezirksrat Toni Dutz, FU-Kreisvorsitzende Angela Burger und CSA-Kreisvorsitzender Kurt Scharf. Im Laufe des Abends gesellte sich noch die eine oder andere Abordnung von Ortsverbänden aus der Nachbarschaft dazu.

Bis spät in die Nacht genossen die Gäste den lauen Sommerabend unter freien Himmel.


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19. Februar 2010 Ascherfreitag

Von Krise kann gar keine Rede sein

Als Speerspitze der CSU in Berlin kündigte Ortsvorsitzender Christian Bauer den Ehrengast des. 39. Politischen Freitags in Erbendorf an. Unter den Klängen des bayerischen Defiliermarsches zog der neue Vorsitzende der CSU-Landesgruppe Dr. Hans-Peter Friedrich umrahmt von den Lokalmatadoren Albert Rupprecht, Tobias Reiß und Toni Dutz in das Kolpinghaus ein. Der Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Hof ist bekanntermaßen kein Freund von polternden Reden. Trotzdem fand er die richtigen – manchmal auch deftigen- Worte und ging auf die Fragen ein, die die Menschen bewegen.
Auch wenn die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit derzeit nicht so gut sei, strotze die CSU vor Kraft und Energie. „Die CSU ist in keiner Krise“, auch wenn dies die Presse auf allen Kanälen ohne Unterlass verbreite. Die Bürgerinnen haben nach wie vor ein großes Vertrauen in die Regierung in Berlin und in München. Die CSU könnte für sich eine Reihe von Erfolgen verbuchen. Die Wachstumsgesetze brachten für die Bürger Steuererleichterungen in Milliardenhöhe. Hier wurden vor allem Familien bedacht. Ein Seitenhieb auf den politischen Gegner konnte sich Friedrich dennoch nicht verwehren: Die SPD sei ein bedauernswerter Haufen. Nur noch drei Figuren würden zur Kenntnis genommen: Andrea Nahles, die „Wegbereiterin der Linken“, den „Architekten der unrühmlichen Agenda 2010“ Frank-Walter Steinmeier und den farblosen Sigmar Gabriel.

Wirtschaftskrise noch lange nicht vorbei

Sehr ernst wurde der Redner als er auf die Wirtschafts- und Finanzkrise zu sprechen kam. „Wir sind noch lange nicht am Ende angelangt!“ Zwar sei die gesunde Wirtschaft in unserer Region bislang weitestgehend verschont geblieben und bislang nicht so stark betroffen, wie andere Regionen. Die Kurzarbeiterregelung habe dafür gesorgt, dass es keine Entlassungen gab. Friedrich schloss aber nicht aus, dass die Unternehmer über kurz oder lang gezwungen sind auch Mitarbeiter zu entlassen. Der Regierung unter Kanzlerin Angela Merkel ist es gelungen mit den Konjunkturpaketen und den Wachstumsgesetzen rechtzeitig gegenzusteuern. Um auch die schwierigen Zeiten bewältigen zu können forderte Friedrich eine Rückbesinnung auf die Soziale Marktwirtschaft eines Ludwig Erhards. Mit diesen Tugenden haben wir nach dem Krieg den Neubeginn geschafft, die Ölkrise in den 70er Jahre überstanden und auch die Deutsche Wiedervereinigung geschultert. Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel sei er der Meinung, dass Deutschland am Ende gestärkt aus der Krise hervorgehen könne. Deutschland sei die robusteste Volkswirtschaft in ganz Europa.

Man müsse sich aber vor der Raffgier an der Spitze von Konzernen und Banken in Acht nehmen. Und Friedrich brachte es auf dem Punkt: Ein Manager der Top ist darf auch Top verdienen – wer ein Unternehmen an die Wand fährt müsse aber dafür haften.
Auch auf die Diskussion um die Neufestlegung der Hartz IV-Sätze ging Dr. Friedrich ein. Für ihn sei klar, dass die Kranken, die alten Menschen und die Kinder unsere Solidarität verdienen. Unsere Gesellschaft ist verpflichtet den Menschen zu helfen, die sich selber nicht helfen können. Kein Mitgefühl habe er dagegen für die Faulenzer. „Wir müssen unterscheiden zwischen denen die nicht können und denen die nicht wollen!“ Für die CSU steht fest: der, der arbeitet muss mehr haben, als der, der nicht arbeitet. Bei kinderreichen Familien ist dies leider nicht immer der Fall. Deshalb müssen wir grundsätzlich mehr für die Kinder tun, unabhängig ob sie aus einer Hartz IV-Familie kommen oder nicht.

Mindestlohn der falsche Weg

Eine klare Absage erteilte Hans-Peter Friedrich den gesetzlich festgesetzten Mindestlöhnen. Es kann nicht sein, dass wir Löhne per Gesetz festlegen, obwohl sich in Deutschland seit über 60 Jahren die Tarifautonomie bewährt habe. Die Mindestlöhne müssen von den Sozialpartnern für jede Branche und jede Region individuell festgelegt werden.

Energieversorgung entscheidend für die Zukunft

Als entscheidende Säule unseres Wohlstands bezeichnete Friedrich die Energieversorgung. Die Energiepolitik wird eine der entscheidendsten Fragen der Zukunft. Zum Energiekonzept der CSU gehört ein klares Ja zum Ausbau der regenerativen Energien. Wir wollen die Wertschöpfung vor Ort in den Regionen behalten und nicht den vier Großkonzernen überlassen. Uns müsse es gelingen Deutschland unabhängig von Russengas und dem Öl der Ölscheichs zu machen. Und wenn wir die Klimaprobleme der Zukunft lösen wollen müssen wir zu allererst die stinkenden Kohlekraftwerke ersetzen und nicht die Kernkraftwerke. Friedrich halte es für einen großen Fehler allein aus ideologischer Verblendung heraus die Kernenergie zu verteufeln.

+CSU ist Motor und Antreiber

Wir als CSU wollen bei den Herausforderungen der Zukunft nicht nur Motor sein, sondern diejenigen die antreiben wenn es darum geht dieses Land zu modernisieren. Mit lang anhaltenden Applaus quittierten die Zuhörer die mehr als einstündige Rede von Hans-Peter Friedrich. Ganz traditionell mit dem Bayernlied und der Nationalhymne ging die Traditionsveranstaltung zu Ende.